{"id":2633,"date":"2015-10-18T18:19:08","date_gmt":"2015-10-18T17:19:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/?p=2633"},"modified":"2024-03-27T08:53:49","modified_gmt":"2024-03-27T07:53:49","slug":"tomtom-runner-cardio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/tomtom-runner-cardio\/","title":{"rendered":"TomTom Runner Cardio"},"content":{"rendered":"
Auch TomTom<\/strong> sorgt mit seiner Sportuhr Runner Cardio<\/strong> im Umfeld von Fitnessarmb\u00e4ndern und Fitness Trackern f\u00fcr Aufsehen. Nicht jedem ist sofort ersichtlich, was der im Wesentlichen f\u00fcr Navigationsger\u00e4te bekannte Hersteller im Segment der Wearables und Sportuhren zu suchen hat.<\/strong> <\/p>\n Dabei ist das Mitmischen in diesem Markt eine logische Konsequenz<\/strong>, denn die TomTom Runner Cardio ist ein, mit einem GPS-Empf\u00e4nger<\/strong> ausgestattetes Fitnessarmband – und wer kennt sich in diesem Bereich besser aus, als der jahrelange Branchenprimus.<\/p>\n Die TomTom Runner Cardio<\/strong> ist ein eher hochpreisiges Produkt<\/strong>, das f\u00fcr den aktuellen Stra\u00dfenpreis von rund 180 EUR<\/strong> (Stand: Oktober 2015) den Besitzer wechselt. F\u00fcr so viel Geld h\u00e4lt der K\u00e4ufer einen relativ kleinen W\u00fcrfel von ca. 10cm Kantenl\u00e4nge in der Hand, dessen stabiles und transparentes Material den Blick auf die Pulsuhr<\/strong> freigibt.<\/p>\n So unterschiedlich die Verpackungen der einzelnen Hersteller ausfallen, der Inhalt beschr\u00e4nkt sich im Wesentlichen immer wieder auf das Fitnessarmband, ein Ladekabel, ggf. eine Ladestation, eine Kurzanleitung und eine Garantiekarte.<\/p>\n Bei der Runner Cardio sieht das nicht anders aus. Im Einzelnen sind enthalten:<\/p>\n Das es sich bei der TomTom Runner Cardio<\/strong> um eine Produkt aus und f\u00fcr das Sport-Segment<\/strong> handelt, vermittelt die Uhr auf den ersten Blick. Das breite Armband<\/strong>, dessen viele L\u00f6cher die Bel\u00fcftung f\u00f6rdernden, verst\u00e4rken den Eindruck. <\/p>\n TomTom Runner Cardio am Handgelenk<\/p><\/div>\n Das rund 3cm breite Armband besteht aus einem hautfreundlichen und flexiblen Material<\/strong>. Die glatte Oberfl\u00e4che erleichtert das Reinigen<\/strong> und verhindert wirkungsvoll das Anhaften von Staub und Fusseln. Die Runner Cardio ist in vielen Farbvarianten erh\u00e4ltlich<\/strong> und unterscheidet sich dann, in der meist zweifarbigen Gestaltung des Armbands<\/strong>, w\u00e4hrend der eigentlich Uhren-Body stets schwarz ist. <\/p>\n Optisch f\u00e4llt die Uhr am Handgelenk eher gro\u00df aus. Das mag vor allem an dem zus\u00e4tzlichen Steuerkreuz liegen. Die Breite am Uhrengeh\u00e4use liegt bei rund 4cm. Durch den Verbund von Display und Steuerkreuz wirkt die Uhr rund 6cm lang. An der dicksten Stelle ist das Armband etwa 13mm hoch.<\/p>\n TomTom Runner Cardio – Wechselarmb\u00e4nder<\/p><\/div>\n Das Armband selbst stellt die Halterung f\u00fcr die eigentliche Tracking-Einheit dar<\/strong>, die mit ein bisschen \u00dcbung und Geschick aus dem Armband entnommen und wieder eingesetzt werden kann. Somit sind die Armb\u00e4nder wechselbar<\/strong>, was gerade im Sport-Segment einen Vorteil darstellt, denn Schwei\u00df und W\u00e4rme greifen auf Dauer jedes Armband an. Da ist es gut zu wissen, dass man nach Bedarf einfach ein Armband zum Wechseln nachkaufen kann.<\/p>\n Eine Besonderheit stellt das Bedienkonzept der Runner Cardio<\/strong> dar, das sich auch im Aussehen der Sportuhr niederschl\u00e4gt: TomTom verzichtet explizit auf einen Touchscreen<\/strong> und spendiert der Runner-Produkten allen samt ein kleines Steuerkreuz<\/strong>, welches unterhalb des Display in das Armband eingelassen ist.<\/p>\n TomTom Runner Cardio – Tracking-Einheit<\/p><\/div>\n Optisch sieht es so aus, als seien Display und Steuerkreuz voneinander getrennt. Trenn man die Tracking-Einheit jedoch vom Armband, so sieht man, dass diese durch einen festen Steg aus Kunststoff miteinander verbunden sind. Dieser Steg sorgt daf\u00fcr, dass das Armband an dieser Stelle nicht flexibel<\/strong> ist, sondern der Formgebung durch die Uhr folgt.<\/p>\n Auch wenn sich die Uhr beim Sport angenehm tr\u00e4gt<\/strong>, so kann man doch feststellen, dass das Armband nicht immer am Handgelenk anliegt. Dies ist der starren Form der Tracking-Einheit geschuldet.<\/p>\n Die TomTom Runner Cardio<\/strong> ist mit einem monochromen LCD-Display<\/strong> ausgestattet, das mit 144×168 Pixeln ausreichend hoch aufl\u00f6st<\/strong>, um die angezeigten Informationen selbst in Bewegung gut erfassen zu k\u00f6nnen. <\/p>\n TomTom Runner Cardio – Display<\/p><\/div>\n In der Regel ist das Display nicht beleuchtet und profitiert w\u00e4hrend des Tages von den hohen Schwarz-Wei\u00df-Kontrasten, die selbst im Sonnenlicht jederzeit ein Ablesen erlauben<\/strong>. Das Display \u00e4hnelt dabei ein wenig den eInk-Displays von eBook-Readern: Je mehr Licht auf das Display f\u00e4llt, desto besser ist es ablesbar<\/strong>.<\/p>\n F\u00fcr Situationen im Dunklen hat TomTom vorgesorgt und dem Display eine Hintergrundbeleuchtung<\/strong> spendiert, die durch Antippen des rechten Rands der Tracking-Einheit f\u00fcr einige Sekunden eingeschaltet wird und dann automatisch erlischt. Zwar ist die Hintergrundbeleuchtung nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig hell, sorgt aber f\u00fcr ausreichend Licht, um auch in der D\u00e4mmerung oder in der Nacht das Display und seinen Informationen erfassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n Die Eingaben werden durch kurzes Vibrieren und ein akustisches Signal quittiert. Wem das ganze zu aufdringlich ist, kann es in den Einstellungen der Uhr abschalten.<\/p>\n Die TomTom Runner Cardio ist eine Sportuhr mit integriertem GPS-Empf\u00e4nger<\/strong> und optischer Pulsmessung<\/strong>. Bei der GPS-Technik ist davon auszugehen, dass TomTom hier auf interne Ressourcen zur\u00fcckgegriffen hat. Die Technologie zur Ermittlung der Herzfrequenz mittels reflektierten Lichts ist von Mio lizensiert.<\/p>\n Die Pulsuhr erlaubt ausgereifte Funktionen, um das Training zu optimieren. Unter anderem stehen<\/p>\n Interessant ist der Rennen-Modus, bei dem man gegen einen virtuellen Gegner antritt. Die Uhr gibt w\u00e4hrend des Rennens Auskunft dar\u00fcber, wie man sich im Vergleich zum Gegner schl\u00e4gt, wer mit welchem Abstand in F\u00fchrung liegt und welche Zeiten zwischen beiden L\u00e4ufern liegen. Zun\u00e4chst bietet die Uhr daf\u00fcr vordefinierte Distanzen und Zeiten. Besonders interessant wird es, wenn eigene L\u00e4ufe zum Profil hinzugef\u00fcgt werden und man so gegen sich selbst antreten kann.<\/p>\n Auch wenn die Produkte von TomTom gerne mit anderen Fitnessarmb\u00e4ndern verglichen werden, so vermissen die Produkte aus der Runner-Familie Funktionen des 24\/7-Fitness Tracking. Es werden folglich keine Schritte gez\u00e4hlt, keine verbrauchten Kalorien und Distanzen berechnet. Dabei m\u00fcsste die TomTom Runner Cardio eigentlich alles an Sensoren an Bord haben, um auch dieser Aufgabe nachzugehen. <\/p>\n Diese Funktionen halten mit der TomTom Spark<\/a> Einzug, die im Laufe des 4. Quartals im Handel erscheinen wird.<\/p>\n Wer auf der Suche nach einem Fitness Tracker mit GPS-Unterst\u00fctzung und Pulsmessung interessiert ist, der wird in der Runner Cardio nicht das Produkt seiner W\u00fcnsche finden. Hier lohnt ein Blick auf die Fitbit Surge<\/a> oder die Garmin Forerunner 225<\/a>.<\/p>\n Kein Touchscreen<\/strong>, aber auch keine Kn\u00f6pfe seitlich der Tracking-Einheit<\/strong>. TomTom weicht von den Bedienkonzepten der Konkurrenz ab und verzichtet auf ein Display, das auf Ber\u00fchrung reagiert und spendiert der Runner Cardio stattdessen ein kleines 4-Wege-Steuerkreuz<\/strong>, mit dem nach kurzer Eingew\u00f6hnung alle Funktionen der Uhr schnell und sicher genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n Zugegeben, in Zeiten von Smartphones, Tablets und Smartwatches scheint die Bedienung mit einem kleinen Steuerkreuz zun\u00e4chst etwas archaisch, funktioniert aber erstaunlich gut. Uhr und Display reagieren umgehend auf die Eingaben \u00fcber das Steuerkreuz. <\/p>\n Ausgehend vom Home-Screen – der Anzeige der Uhrzeit – wechselt das Display beim Navigieren „nach links“ in den Uhrenstatus und zeigt dort Akku- und Speicherstand, sowie GPS- und Versionsinformationen. Durch Navigieren „nach rechts“ landet man wieder bei der Uhrenanzeige. Ein Druck „nach unten“ und man kommt zu den Einstellungen, die sich grob in die Punkte<\/p>\n unterteilen l\u00e4sst.<\/p>\n Zu den Kernfunktionen der Sportuhr gelangt man durch Navigieren nach rechts. Dort stehen die drei Kategorien<\/p>\n zur Verf\u00fcgung. Laufen und Laufband sind in Aufbau und Funktionsumfang sehr \u00e4hnlich. W\u00e4hrend beim „Laufen“ auf die Unterst\u00fctzung durch GPS zur\u00fcckgegriffen wird, ermittelt die Runner Cardio auf dem Laufband die Anzahl der Schritte anhand der Armbewegungen und berechnet daraus die zur\u00fcckgelegte Distanz. <\/p>\n Da die Berechnung zun\u00e4chst nur auf Mittelwerten basiert, kann die Uhr kalibriert werden. Dazu wird nach einiger Zeit des Laufens auf dem Laufband die dort ermittelte Distanz einfach auf die Uhr \u00fcbertragen.<\/p>\n Diese Kalibrierung erlaubt, dass die Runner Cardio fortan die eigene Schrittweite als Basis zur Berechnung von Distanzen nutzt, so sie nicht auf den GPS-Empf\u00e4nger zur\u00fcckgreifen kann.<\/p>\n TomTom erlaubt die Synchronisierung der ermittelten Daten mit der MySports App, die f\u00fcr Android (Play Store) und iOS (App Store) kostenfrei verf\u00fcgbar ist. Zur \u00dcbertragung wird Bluetooth Smart<\/strong> verwendet. Interessenten \u00e4lterer Android-Telefone sollten entsprechend vorher pr\u00fcfen, ob die Plattform und das Modell den Standard unterst\u00fctzen.<\/p>\n Obgleich die Synchronisierung auf unterschiedlichen Ger\u00e4ten problemlos l\u00e4uft, ist die \u00dcbertragung eher langsam und zeitintensiv. Ob Sender oder Empf\u00e4nger hierf\u00fcr ausschlaggebend sind, ist nicht bekannt. Auff\u00e4llig ist jedenfalls, dass auch die Anwendung eher tr\u00e4ge reagiert. Im Vergleich zu anderen Apps und Herstellern ist jedenfalls noch eine Menge Luft nach oben vorhanden.<\/p>\n Die Akkulaufzeit der TomTom Runner Cardio richtet sich stark nach den genutzten Features. Bei Benutzung von GPS und optischer Pulsmessung reicht eine Akkuladung f\u00fcr rund 8 Stunden<\/strong>. Wird nur GPS genutzt, verl\u00e4ngert sich die Akkulaufzeit um zwei auf 10 Stunden<\/strong>. Wird beides nicht gebraucht und die Uhr im Standby-Modus<\/strong> betrieben (also ohne GPS und Pulsmessung) h\u00e4lt der Akku gut zwei Woche<\/strong>n durch. Der Funktionsumfang reduziert sich dann nat\u00fcrlich auf den einer Armbanduhr.<\/p>\n TomTom platziert mit der Runner Cardio ein interessantes Produkt auf einem hei\u00df umk\u00e4mpften Markt. Die Funktionen der Sportuhr sind durchdacht und vollst\u00e4ndig, das Fehlen des des ununterbrochenen Trackens von allt\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten mindert den Gesamteindruck ein wenig. Auf der einen Seite ist die Uhr wirklich toll, weil man sie nahezu ohne Smartphone App bedienen kann, auf der anderen Seite wird man den Eindruck nicht los, dass es sich noch nicht um ein Produkt aus einem Guss handelt.<\/p>\n Interessenten m\u00fcssen sich bewusst sein, dass es sich hierbei wirklich um eine dedizierte Sportuhr handelt. Wer „Feature Complete“ sein m\u00f6chte, der muss noch ein wenig auf die TomTom Spark warten oder sich bei der Konkurrenz umtun.<\/p>\n Erfrischend ist der Verzicht auf ein Touchscreen, der mit der jetzigen Software auch kein sonderlich hohes Nutzungserlebnis bieten w\u00fcrde. Das Steuerkreuz tut seine Arbeit erstaunlich gut, f\u00fchrt aber auch zu gr\u00f6\u00dferes Ausma\u00dfen.<\/strong><\/p>\nLieferumfang<\/h3>\n
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Aussehen und Tragekomfort<\/h3>\n
Bedienung per Steuerkreuz<\/h4>\n
Display<\/h3>\n
Funktionsumfang<\/h3>\n
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Ohne 24\/7-Fitness Tracking<\/h4>\n
Bedienung<\/h3>\n
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Kalibrierung bei Aktivit\u00e4ten ohne GPS<\/h4>\n
Synchronisierung<\/h3>\n
Akkulaufzeit<\/h3>\n
Fazit<\/strong><\/h3>\n
TomTom Runner Cardio - Fakten<\/h2>\n