{"id":5849,"date":"2017-07-01T06:20:05","date_gmt":"2017-07-01T04:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/?p=5849"},"modified":"2024-04-21T09:51:09","modified_gmt":"2024-04-21T07:51:09","slug":"jabra-sport-pulse-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/jabra-sport-pulse-test\/","title":{"rendered":"Jabra Sport Pulse im Test"},"content":{"rendered":"
Beim Sport Musik h\u00f6ren und gleichzeitig auf die eigene Herzfrequenz achten, erfordert meist die Kombination aus Fitnessarmband bzw. Sportuhr, Brustgurt, Smartphone und Kopfh\u00f6rer. Dass die Messung der Herzfrequenz nicht zwingend am Handgelenk oder der Brust erfolgen muss, zeigt das d\u00e4nische Unternehmen Jabra mit dem Sport-Kopfh\u00f6rer Sport Pulse, der die Herzfrequenz im Ohr misst. Wie gut er das macht und was das Produkt noch zu bieten hat, erfahrt ihr im Jabra Sport Pulse Test.<\/strong><\/p>\n Jabra Sport Pulse<\/p><\/div>\n Wahrscheinlich hast du den Namen Jabra bereits einmal geh\u00f6rt, denn das d\u00e4nische Unternehmen ist kein Unbekannter, sondern bietet eine breite Produktpalette an hochwertigen Kopfh\u00f6rern und Headsets. Und in einem solchen Produktportfolio d\u00fcrfen Sport-Kopfh\u00f6rer nicht fehlen.<\/p>\n Mit dem Sport Pace, dem Sport Pulse Special Edition, dem Sport Coach Special Edition und dem Elite Sport bietet Jabra gleich vier Produkte f\u00fcr unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse an. Die Kopfh\u00f6rer Sport Pulse und dem Elite Sport passen besonders gut in das Thema Fitness Tracking, so dass ich mir den Sport Pulse in der Special Edition angeschaut habe.<\/p>\n Die Jabra Sport Pulse Sport-Kopfh\u00f6rer werden in einer Box vertrieben, die etwas so gro\u00df ist, wie ein dickes Taschenbuch. Ebenso deutlich wie die Farbgestaltung aus dem Corporate Identity, zeichnet sich auch die Zielgruppe auf dem Produktkarton ab. Sportlich, mit von Schwei\u00df gl\u00e4nzender Haut, schaut eine junge Frau in die Kamera. In ihren Ohren die Jabra Sport Pulse.<\/p>\n Verpackung der Jabra Sport Pulse<\/p><\/div>\n Mit Fug und Recht darf Jabra behaupten, das erste Unternehmen gewesen zu sein, dass Sport-Kopfh\u00f6rer mit integrierter VO2<\/sub>max-Messung auf den Markt gebracht hat.<\/p>\n Weiterhin wirbt Jabra auf der Verpackung f\u00fcr folgende Qualit\u00e4ten des Sport Pulse:<\/p>\n Sport-Kopfh\u00f6rer<\/p><\/div>\n Wirft man einen Blick in die Verpackung, findet man alles sauber geordnet wieder. Zun\u00e4chst kommen die Kopfh\u00f6rer gefolgt vom Rest.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Verpackungsinhalt<\/p><\/div>\n Insgesamt umfasst der Verpackungsinhalt folgendes:<\/p>\n Weil sich die Jabra Sport Pulse so aufger\u00e4umt und mit recht umfangreichen Zubeh\u00f6r zeigen, ist der erste Eindruck zun\u00e4chst ein guter. Schauen wir uns aber die einzelnen Dreingaben mal im Detail an.<\/p>\n Wichtiger noch als bei Over-Ear-Kopfh\u00f6rern ist bei In-Ear-Kopfh\u00f6rern eine optimale Passform. Bei In-Ear-Kopfh\u00f6rern f\u00fcr den Sport gilt dies nat\u00fcrlich noch einmal in einem gesteigerten Ma\u00dfe. Jabra gibt sich hier aber nicht die Bl\u00f6\u00dfe und legt EarWings, EarGels und Comply Foam Tips bei, die alle dem Anpassen der Kopfh\u00f6rer an Ohrform und -gr\u00f6\u00dfe dienen.<\/p>\n Die EarWings sind Fl\u00fcgel (anders geht es wohl wirklich nicht zu beschreiben), die Jabra in vier verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen beilegt und die durch „Verkanten“ in der Ohrmuschel f\u00fcr einen sicheren Halt sorgen sollen.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – EarWings<\/p><\/div>\n Die EarGels und Comply Foam Tips sind die „St\u00f6psel“, die in den Geh\u00f6rgang eingef\u00fchrt werden, ebenfalls f\u00fcr Halt sorgen, zeitgleich aber Au\u00dfenger\u00e4usche abschirmen.<\/p>\n Die Unterschiede zwischen EarGels und Comply Foam Tips liegen in Form und Material. W\u00e4hrend die EarGels aus Silikon gefertigt sind, bestehen die Comply Foam Tips auf eine aufgesch\u00e4umten Material, das zwar zusammengedr\u00fcckt werden kann, nach kurzer Zeit aber wieder in seine Ursprungsform zur\u00fcckkehrt. Von jeder L\u00f6sung legt Jabra drei Paare in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen bei.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Comply Foam Tip<\/p><\/div>\n Einen klaren Favoriten zu benennen f\u00e4llt mir gar nicht so leicht. Eigentlich mag ich die Silikon-Variante ganz gerne, weil sie einfach zu reinigen ist und langfristig den Eindruck erweckt, als sei es der hygienischere Ansatz.<\/p>\n Einen besseren Tragekomfort und eine bessere Abschirmung von Au\u00dfenger\u00e4uschen bietet tats\u00e4chlich der Comply Foam. Damit dieser aber auch wirklich gut sitzt, muss das Material vor dem Einsetzen ein wenig zusammengedr\u00fcckt werden. Im Geh\u00f6rgang „plustert“ es sich dann wieder auf und sorgt so f\u00fcr einen optimalen Sitz. Gerade dann, wenn die EarGels wirklich nicht passen, bietet die Schaumstoff-Variante die L\u00f6sung.<\/p>\n Das offenporige Material macht aber den Eindruck, als ob es auf Dauer mehr Reste von Schwei\u00df und Schmutz beherbergt, weil es nicht ganz so einfach zu reinigen ist. Wie gesagt, es ist eine Vermutung und am liebsten w\u00e4re mit eine Kombination aus Silikon und Formbarkeit.<\/p>\n Das USB-Kabel ist in meinen Augen etwas kurz geraten. 30cm h\u00f6ren sich zun\u00e4chst nicht schlecht an, es reicht aber gerade aus, um die Kopfh\u00f6rer am Notebook oder einem USB-Hub auf dem Schreibtisch zu laden. Andernfalls liegen die Kopfh\u00f6rer irgendwo auf dem Boden oder h\u00e4ngen am USB-Ladekabel in der Luft. Ich gehe aber davon aus, dass jeder heute mehr als ein langes Micro-USB-Ladekabel irgendwo zuhause liegen hat, so dass man problemlos ausweichen kann.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – USB-Anschluss<\/p><\/div>\n Der USB-Port zum Aufladen der Kopfh\u00f6rer verbirgt sich hinter dem Silikon der EarWings. Dieses l\u00e4sst sich leicht beseitige schieben. Der USB-Stecker sitzt gerade am Anfang sehr fest und man sollte aufpassen, ob die Kopfh\u00f6rer auch wirklich laden. Notfalls noch einmal den Sitz des Steckers pr\u00fcfen. L\u00e4dt der Sport Pulse, leuchtet eine kleine LED am rechten Kopfh\u00f6rer.<\/p>\n Es gibt sie noch: Die Anleitungen, die auf Papier gedruckt sind und mehr beinhalten, als die Adresse zum Herunterladen der App oder zum Aufrufen der Internetseite.<\/p>\n Gerade weil eben doch nicht jede Funktion des Sport Pulse selbsterkl\u00e4rend ist, erf\u00fcllt das kleine Papierheft voll seinen Zweck. Dass es auch noch mehrsprachig ist, bietet mir pers\u00f6nlich keinen Vorteil, aber entsprechendes Publikum wird es geben. Und wenigstens die deutsche und englische Variante kommt ohne sprachliche Fehler daher.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Anleitung<\/p><\/div>\n Einen Grund zu meckern gibt es dennoch: Ich finde einfach keine Erkl\u00e4rung der unterschiedlichen Farbbedeutungen der LED. Manches l\u00e4sst sich erraten, manch andere Farbe hat sich mir noch nicht erschlossen. Das ganze w\u00e4re in Kombination mit den Signalt\u00f6nen des Kopfh\u00f6rers sicherlich ein zus\u00e4tzlicher Nutzen.<\/p>\n \u00dcber Geschmack l\u00e4sst sich vortrefflich streiten und genau aus diesem Grund m\u00f6chte ich den Punkt nicht unerw\u00e4hnt lassen. Der Sport Pulse ist ein in Schwarz gehaltener In-Ear-Kopfh\u00f6rer, der durch den gelben Jabra-Schriftzug und das Logo f\u00fcr die Herzfrequenzmessung aufgelockert wird. Die Kombination aus kantiger und runder Formsprache, erg\u00e4nzt durch die Mischung aus Schwarz und Gelb verpasst dem Produkt den den sportlichen Touch.<\/p>\n Jabra Sport Pulse<\/p><\/div>\n Viel wichtiger noch als das Aussehen ist die Gr\u00f6\u00dfe der Kopfh\u00f6rer. Um es mal besser einzuordnen: Der Sport Pulse ist ein Bluetooth-Kopfh\u00f6rer mit allerlei zus\u00e4tzlicher Technik. Zusammen mit dem Akku muss also mehr Technik untergebracht werden, als bei kabelgebundenen Kopfh\u00f6rern. Folglich sind die In-Ears auch ein wenig gr\u00f6\u00dfer. Jabra hat aber einen tollen Kompromiss hinbekommen. Im Vergleich zu meinen Kopfh\u00f6rern von TaoTronic wirken die Sport Pulse zwar nicht grazil, aber immerhin deutlich kleiner.<\/p>\n Jabra Sport Pulse<\/p><\/div>\n Bei den TaoTronic kann man leicht den Eindruck gewinnen, als ob Frankenstein Modell gestanden hat, so weit ragen die Kopfh\u00f6rer aus den Ohren heraus. Nat\u00fcrlich ist es nicht ganz so schlimm, aber mein Ohr merkt den Unterschied deutlich.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Vergleich mit Bluetooth-Kopfh\u00f6rern TaoTronics<\/p><\/div>\n Das ganze hat n\u00e4mlich nicht nur \u00e4sthetische Folgen, sondern auch ganz praktische. Schon mal im Winter mit Bluetooth-In-Ear-Kopfh\u00f6rern und einer M\u00fctze gelaufen? Nein? Je weiter die Kopfh\u00f6rer abstehen, desto mehr dr\u00fcckt die M\u00fctze sie rein und von angenehmen Tragen ist dann oftmals nicht mehr die Rede.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Herzfrequenz-Sensor<\/p><\/div>\n Auch wenn wir jetzt Sommer haben (sollten) habe ich mir Kopfh\u00f6rer und M\u00fctze mal f\u00fcr eine halbe Stunde aufgesetzt. Zwar dr\u00fcckt die M\u00fctze weiterhin auf die Kopfh\u00f6rer, bei weitem aber nicht mehr so unangenehm, wie bei den TaoTronics.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Steuerung<\/p><\/div>\n Insgesamt macht die Verarbeitung einen sehr guten Eindruck. Es gibt keine Spalten und damit auch keine unregelm\u00e4\u00dfigen Spaltma\u00dfe. Obwohl die Jabra Sport Pulse aus Kunststoff sind, macht das Material einen besseren Eindruck, als bei den g\u00fcnstigen TaoTronics. Selbst an eine kleine Zugentlastung hat Jabra gedacht. Auch diese sucht man beim Kopfh\u00f6rer von TaoTronics vergeblich.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Mikrofon<\/p><\/div>\n \u00dcber die kleine Steuereinheit ist eine Multifunktionszentrale. Lauter, leiser, Musik stoppen oder fortfahren – alles das l\u00e4sst sich noch ohne Anleitung erahnen, f\u00fcr die weiteren Funktionen hilft die Anleitung aber ungemein weiter. Schlie\u00dflich kann man mit dem Headset auch Telefonanrufe annehmen und beenden. Auch den Batteriestatus kann der Sport Pulse „durchsagen“.<\/p>\n Jabra Sport Pulse – Sitz am Ohr<\/p><\/div>\n Jetzt gibt es zu einem Bluetooth-Kopfh\u00f6rer eigentlich nicht so viel zu schreiben, denn das Pairing l\u00e4uft hier ab, wie bei jedem anderen Bluetooth-Kopfh\u00f6rer. Jabra nimmt den Nutzer dabei jedoch an die Hand und gibt \u00fcber den Kopfh\u00f6rer Anweisungen bzw. Informationen zum Pairing-Status. Das ist sicherlich nicht schlecht, aber auch nicht zwingend notwendig. Den Anspruch an eine hochwertiges Produkt unterstreicht es allemal.<\/p>\n Wer den Sport Pulse aber nicht nur als Bluetooth-Kopfh\u00f6rer, sondern als innovativen Sport-Kopfh\u00f6rer nutzen m\u00f6chte, der kommt um die Installation der App Jabra Sport Life<\/strong> nicht drum herum. Die App gibt es f\u00fcr Android und iOS kostenlos im jeweiligen Store.<\/p>\n Beim ersten Starten der App gibt es dann den ersten kleinen Kritikpunkt, denn mit der Installation der App alleine ist es nicht getan, denn die Sport Life App m\u00f6chte gerne auf den Jabra Service zugreifen. Das ist eine eigene, ebenfalls kostenlose App, die zumindest unter Android noch nachinstalliert werden muss. In meinen Augen ist das nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n Alles was mit Berechnung und Einsch\u00e4tzung von Herzfrequenzonen, Fettverbrennung und Co. zu tun hat, erfordert die Eingabe von ein paar personen- bzw. k\u00f6rperbezogenen Daten. Das ist beim Jabra Sport Pulse bzw. der App nicht anders. Au\u00dfer Geschlecht, Gr\u00f6\u00dfe, Gewicht und Geburtstag sind aber keine weiteren Daten gefragt. Dass nicht mal ein Konto bei Jabra angelegt wird, ist f\u00fcr viele sicherlich ein positiver Aspekt. Folglich gibt es aber auch keine M\u00f6glichkeit die Aufzeichnungen und Analysen online einzusehen.<\/p>\n Zweiter kleiner Kritikpunkt betrifft das Pairing als Teil der App. Hat man n\u00e4mlich die BT-Kopfh\u00f6rer bereits \u00fcber das Betriebssystem (also iOS oder Android) gepairt, funktioniert der beschriebene Weg in der App nicht mehr.<\/p>\n Stets wird ein Verbindungsfehler angezeigt. Das Unpairing \u00fcber das Betriebssystem und das erneute Koppeln in der App funktioniert dann aber. Auch hier m\u00fcsste es in meinen Augen einen anderen Weg geben und sei im ersten Schritt nur der textuelle Hinweis, wie man vorgehen kann.<\/p>\n Anschlie\u00dfend folgen ein paar Hinweise zur Nutzung der Kopfh\u00f6rer. Au\u00dfer der Beschreibung der Sporttaste ist nicht Bewegendes dabei.<\/p>\n Mehr Interaktion wird dann wieder im Anschluss erfordert, wenn n\u00e4mlich die Herzfrequenzmessung getestet werden soll. 15 Sekunden herumstehen sind problemlos zu erledigen, die zweiten 15 Sekunden des Rumhopsens erfordern schon ein bisschen mehr Einsatz.<\/p>\n Die Messungen dienen vor allem der Pr\u00fcfung, ob die Kopfh\u00f6rer fest genug sitzen, um eine fortlaufende Herzfrequenzmessung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n Der Rest der folgt, ist nur ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber die App und ihre Funktionen. Werfen wir doch aber mal selbst einen Blick auf die App.<\/p>\n Im Wesentlichen ist die App in die Bereiche<\/p>\n unterteilt. Am h\u00e4ufigsten bewegt man sich wohl im Bereich „Training“, „Mein K\u00f6rper“ und „Verlauf“. Ich jedenfalls mache das, aber vielleicht zun\u00e4chst ein Blick auf den VO2<\/strong><\/sub>max-Test.<\/p>\n VO2<\/strong><\/sub>max ist ein Indikator daf\u00fcr, wie gut der K\u00f6rper auf k\u00f6rperliche Belastung reagiert. Laienhaft beschreibt er, wie fit man ist.<\/p>\n Nun l\u00e4sst sich der Wert normalerweise nur im Labor wirklich gut bestimmen, es gibt aber relativ gute N\u00e4herungsverfahren, von denen auch Jabra Gebrauch macht. So findet sich in der App der VO2<\/strong><\/sub>max-Test, f\u00fcr den man mindestens 15 Minuten Laufen gehen muss und dabei eine bestimmte Herzfrequenz erreichen muss. Anhand der Herzfrequenz und der Daten, die per Smartphone und GPS ermittelt werden, bestimmt Jabra dann den VO2<\/strong><\/sub>max-Wert.<\/p>\n Das funktioniert spielend einfach, auch wenn die bereits verstrichene Dauer auf dem Android-Lockscreen eine andere ist, als wenn man die App \u00f6ffnet. Tut am Ende aber nichts zur Sache. Trotz guter Allgemein-Fitness bescheinigt mir der Sport Pulse nur eine durchschnittlichen VO2<\/strong><\/sub>max-Wert. Hier kann also dran gearbeitet werden.<\/p>\n Der Test l\u00e4sst sich beliebig oft wiederholen und erst nach dem dritten Mal stehen genug Daten zur Verf\u00fcgung, um einen halbwegs aussagekr\u00e4ftigen Wert als Basis zu nutzen. Stetes Training sollte dann f\u00fcr bessere Werte sorgen.<\/p>\n Ad-hoc kann eine Aktivit\u00e4t \u00fcber den Punkt „Training“ aufgezeichnet werden. Das reicht von der laut Trainingsplan vorgeschlagenen Trainingseinheit \u00fcber Aktivit\u00e4ten mit bestimmten Zielvorgaben (u.a. Zeit, Distanz, Kalorienverbrauch, Tempo, HF-Zone), \u00fcber Intervall-Trainings bis hin zu freien Aktivit\u00e4ten ohne Vorgaben.<\/p>\n Bei den meisten der neuen w\u00e4hlbaren Sportarten ist die Unterst\u00fctzung von GPS mit dabei. Die Anzahl der Sportarten ist \u00fcberschaubar, aber auch nachvollziehbar, denn nicht \u00fcberall ist das Tragen von Kopfh\u00f6rern m\u00f6glich.<\/p>\n W\u00e4hrend des Aufzeichnens bekommt man alle Werte \u00fcbersichtlich, wenn auch etwas n\u00fcchtern pr\u00e4sentiert. Auf der ersten Ansicht werden zwei Werte dargestellt, die sich frei w\u00e4hlen lassen. Die zweite Ansicht beherbergt sieben Datenfelder, die sich ebenfalls frei w\u00e4hlen lassen. Zwischen den beiden Ansichten kann hin- und hergewischt werden. Beim n\u00e4chsten Lauf mache ich auch die Screenshots und liefere diese nach. Bei all der Aufregung habe ich sie bisher einfach vergessen.<\/p>\n W\u00e4hrend der Aktivit\u00e4t meldet sich die App immer wieder mit einem kurzes Zwischenstandsbericht. Das funktioniert \u00e4hnlich wie z.B. bei Runtastic und l\u00e4sst sich detailliert einstellen. Alles in brillianter Sprachqualit\u00e4t und ohne grammatikalische Fettn\u00e4pfchen. Nach der Aufzeichnung wird die gesamte Zusammenfassung mittels Kopfh\u00f6rer \u00fcbertragen. Nat\u00fcrlich lassen sich die Werte aber auch in aufbereiteten Diagrammen einsehen. Mehr dazu im Abschnitt „Verlauf“.<\/p>\n Wer sich mit der Disziplin oder der abwechslungsreichen Gestaltung eines Trainings schwer tut, der kann auf die Funktion „Trainingsplan“ zur\u00fcckgreifen. Je nachdem, welches Ziel man sich setzt, plant die Jabra App Trainingseinheiten f\u00fcr die kommenden Wochen und Monate. Nicht ganz gl\u00fccklich bin ich mit der Zeitgestaltung, denn schon das niedrigste Ziel „Erhaltung“ veranschlagt drei Trainingstermine die Woche. Zur „kontinuierliche Steigerung“ bittet Jabra viermal die Woche zum Sport. Nur einen Tag sportfrei hat man bei der Zielsetzung „sehr deutliche Verbesserung“.<\/p>\n F\u00fcr Anf\u00e4nger stelle ich mir das sehr ambitioniert vor. Da w\u00e4re es aus meiner Sicht zielf\u00fchrender einen noch „sanfteren“ Einstieg zu schaffen.<\/p>\n Wie dem auch sei, die App schl\u00e4gt entsprechend des Trainingsplan Termine und sportliche Aktivit\u00e4ten vor. Insgesamt eine wirklich sch\u00f6ne Funktion, auch wenn ein bisschen mehr Flexibilit\u00e4t sch\u00f6n w\u00e4re.<\/p>\n Ebenfalls sehr ansprechend umgesetzt ist die Funktion „Cross-Training“. Ich w\u00fcrde es ja durchweg als Zirkel-Training ohne Ger\u00e4te bezeichnen, aber was soll’s. Neben der M\u00f6glichkeit auf einen der 13 vorgegeben Zirkel zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen, k\u00f6nnen eigene Zirkel aus 50+ \u00dcbungen zusammengestellt werden.<\/p>\n Zun\u00e4chst toll, dass es beiden M\u00f6glichkeiten gibt, noch toller wird es aber wenn so ein Cross-Training durchgef\u00fchrt wird. Dann n\u00e4mlich erfolgt die Leitung des Trainings per Durchsage \u00fcber die Kopfh\u00f6rer in bester Sprachqualit\u00e4t. Kein Text-to-Speech oder sonstige synthetische Stimme.<\/p>\n Im Verlauf sind alle aufgezeichneten Aktivit\u00e4ten vermerkt und k\u00f6nnen als CSV exportiert, wie auch im Detail angeschaut werden.<\/p>\n Dass sich Jabra f\u00fcr die Messung des Herzfrequenz am Ohr entschieden hat, kommt nicht von ungef\u00e4hr, denn die Haut ist hier gut durchblutet und relativ d\u00fcnn. Ansonsten funktioniert die HF-Messung im Wesentlichen genau so, wie auch am Handgelenk oder Oberarm: Die Haut wird mit Licht bestrahlt und ein Teil des Lichtes wird reflektiert und von einem Sensor gemessen. Der Anteil reflektierten Lichts \u00e4ndert sich mit der Menge Blut, das gerade durch die Adern flie\u00dft und diese Menge Blut schwillt mit jedem Herzschlag an und ebbt dann wieder ab.<\/p>\n Die einzige \u00c4nderung im Vergleich zu den Sportuhren und Fitness Trackern ist die Nutzung von Licht im Infrarot-Bereich. Fitness Tracker und Sportuhren greifen meist auf gr\u00fcnes, sichtbares Licht zur\u00fcck.<\/p>\n W\u00e4hrend meiner L\u00e4ufe haben die Sport Pulse die Herzfrequenz zuverl\u00e4ssig ermittelt. Bislang ist es noch zu keiner Unterbrechung gekommen und ich hoffe, dass bleibt auch so. Die Qualit\u00e4t der Messung steht und f\u00e4llt aber mit dem Sitz des H\u00f6rers im Ohr. Wackelt da irgendwas, kommt auch die Messung ins Wanken. Genau sind die Messungen mit dem optischen Verfahren nie – jedenfalls nicht so genau, wie mit einem Brustgurt. Zwar gibt es Studien, die bis zu 99,X Prozent Genauigkeit bescheinigen, doch meine Erfahrungen sind andere. Im Grunde sind die Werte schon valide und ziemlich genau, sie hinken zeitlich aber ein wenig hinterher. Nichts, was dem Jabra Sport Pulse im Speziellen anzulasten ist, aber auch nichts, wovon man ihn im Allgemeinen freisprechen kann.<\/p>\n In Zeiten, in denen viele Hersteller das Zusammenspiel ihrer Hardware ausschlie\u00dflich mit der eigenen App unterst\u00fctzen, f\u00e4llt Jabra positiv auf, denn die HF-Messung im Kopfh\u00f6rer l\u00e4sst sich auch durch andere Apps (z.B. Runtastic, Strava, Runkeeper, Endomondo) nutzen. Auch meine Polar M200 hat den HF-Sensor im Sport Pulse erkannt und die Kopplung angefragt.<\/p>\n In-Ear-Kopfh\u00f6rer profitieren leiden immens in der Qualit\u00e4t der Wiedergabe, wenn die Kopfh\u00f6rer nicht richtig sitzen. Das ist bei den Produkten von Jabra nicht anders. So aber die richtige Position gefunden ist, bieten die Sport Pulse einen \u00fcberzeugenden Klang. Ich geh\u00f6re sicherlich nicht zu den Audiophilen, aber eine Steigerung zu den TaoTronics ist deutlich auszumachen. Der Bass ist nicht ganz so pr\u00e4sent, daf\u00fcr scheinen mir die Mitten und H\u00f6hen etwas besser transportiert zu werden.<\/p>\n Am Ende ist es jedoch immer eine Geschmackssache und einer mag die warmen und weichen Wiedergaben lieber, jemand anderes die knackigen, akzentuierten Formate. Da es sich hier aber vornehmlich um den sportlichen Aspekt dreht, reicht es vielleicht zu sagen: Die Jabra Sport Pulse klingen \u00fcberzeugen und selbst nach langen L\u00e4ufen unangestrengt.<\/p>\n<\/a>
Unboxing und Lieferumfang<\/h3>\n
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Erste Eindruck<\/h3>\n
Individuelle Ohren, individuelle Passform<\/h4>\n
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Kurzes USB-Ladekabel<\/h4>\n
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Seltenheitswert: Anleitung in Papier und mehreren Sprachen<\/h4>\n
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Design, Gr\u00f6\u00dfe und Verarbeitung<\/h4>\n
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Bluetooth-Pairing und Inbetriebnahme<\/h3>\n
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Jabra Sport Life App<\/h3>\n
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VO2<\/strong><\/sub>max-Test<\/h4>\n
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Training<\/h4>\n
Trainingsplan erstellen<\/h4>\n
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Cross-Training<\/h4>\n
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Verlauf<\/h4>\n
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Pulsmessung am Ohr<\/h3>\n
Toller Sound – wenn sie denn richtig sitzen<\/h3>\n
Ergebnis des Jabra Sport Pulse Tests<\/h2>\n