{"id":7262,"date":"2018-08-10T14:39:52","date_gmt":"2018-08-10T12:39:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/?p=7262"},"modified":"2024-04-21T14:09:48","modified_gmt":"2024-04-21T12:09:48","slug":"ticwatch-pro-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fitness-tracker-test.info\/ticwatch-pro-test\/","title":{"rendered":"TicWatch Pro Test – Sportliche Smartwatch mit innovativem Display"},"content":{"rendered":"\n
Im TicWatch Pro Test schaue ich mir die zweite Smartwatch mit Wear OS innerhalb relativ kurzer Zeit an. Die Misfit Vapor<\/a> sah vor allem sehr modisch aus, lie\u00df aber ein paar sportliche Funktionen vermissen. Die TicWatch Pro von Mobvoi verspricht da mehr zu k\u00f6nnen und zudem \u00fcber ein interessantes Display-Konzept zu verf\u00fcgen, so dass Laufzeiten auch \u00fcber 1,5 Tage drin sein sollen. Was dran ist, erfahrt ihr hier im TicWatch Pro Test.<\/strong><\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Verpackung<\/p><\/div>\n Die TicWatch Pro hat mich in einer ca. 12 x 12 x 8 Zentimeter gro\u00dfen Verpackung aus schwarzen Karton erreicht. Den Karton umschlie\u00dft eine Banderole im gleichen Farbton auf dessen Vorderseite die TicWatch Pro abgebildet ist. Das Abbild macht schon mal Lust auf mehr und das Siegel des „Design Award 2018“ unterstreicht das erste Auftreten. Die TicWatch Pro gibt es \u00fcbrigens in den Varianten Schwarz und Silber. Das hier getestete Modell stellt die schwarze Variante dar.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Verpackung<\/p><\/div>\n Auf der R\u00fcckseite befinden sich die Eckdaten der Smartwatch, u.a.<\/p>\n Gerade \u00fcber den letzten Punkt wird noch zu sprechen sein. Zwar finden sich keine Angaben zu Raketentechnologien auf der Verpackung, das Gebotene macht aber einen ziemlich vollst\u00e4ndigen Eindruck.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Erster Blick<\/p><\/div>\n Nach dem Abnehmen von Banderrole und Deckel zeigt sich die TicWatch Pro sicher verpackt und das Display mit einer Folie gesch\u00fctzt, die ich f\u00fcr die Fotos aber bereits abgezogen habe.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Lieferumfang<\/p><\/div>\n Unter der TicWatch Pro befindet sich sauber sortiert der Rest des Verpackungsinhalts. Der beinhaltet in Summe:<\/p>\n Das kleine Handbuch ist wie \u00fcblich eher f\u00fcr einen Schnelleinstieg geeignet, als dass es die Funktionen der Smartwatch wirklich erkl\u00e4rt. Dass ein kleiner Leitfaden beliegt ist in meinen Augen eher eine Ausnahme, f\u00fcr viele jedoch sicherlich nicht schlecht. <\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Handbuch<\/p><\/div>\n Einen kleinen Schrecken haben mir die Rechtschreibfehler auf der ersten Seite der deutschen Anleitung eingejagt. Da sind wirklich ein paar M\u00e4ngel drin, die verwundern. Allen voran dann, wenn man die nahezu tadellose \u00dcbersetzung der nachfolgenden Seiten sieht. Das tut dem ganzen jedoch keinen Abbruch. Der Sinn bleibt erhalten und raten, was gemeint ist, muss man auch nicht.<\/p>\n H\u00e4lt man die TicWatch Pro das erste Mal in den H\u00e4nden, f\u00e4llt die robuste Verarbeitung, das Gewicht und die schlichte Eleganz als erstes auf. Das kreisrunde und 1,4 Zoll gro\u00dfe Display wird durch eine schwarze L\u00fcnette aus Metall eingefasst, auf der die Sekunden in 5er-Schritten aufgetragen sind.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro<\/p><\/div>\n Das Metall ist gl\u00e4zend und schnell finden sich die ersten Fingerabdr\u00fccke darauf wieder, die hier und da auch auf den Fotos zu sehen sind. Es handelt sich also nicht um Verf\u00e4rbungen im Metall, sondern schlichtweg um Fingerabdr\u00fccke. Die Verarbeitung und Einpassung der L\u00fcnette ist tadellos. Gleiches gilt f\u00fcr das Uhrengeh\u00e4use aus Nylon verst\u00e4rkter Kohlefaser.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Profil<\/p><\/div>\n Richtig schlank ist die TicWatch Pro nicht – das war bisher aber keine Smartwatch, die durch meine H\u00e4nde gegangen ist. Im Profil sieht man der TicWatch Pro ihre „Dicke“ deutlicher an, als es am Ende beim Tragen am Handgelenk der Fall ist. Dem ganzen zutr\u00e4glich ist die konisch zulaufende Form der L\u00fcnette, der das Aussehen der TicWatch Pro verschlankt.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Profil<\/p><\/div>\n Die beiden Kn\u00f6pfe an der rechten Geh\u00e4useseite stehen deutlich aus dem Geh\u00e4use hervor und machen das Produkt optisch sehr interessant. Sie durchbrechen die sonst sehr schlichte und zur\u00fcckhaltende Linienf\u00fchrung und erinnern ein wenig an das Aussehen analoger Stoppuhren.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Armband<\/p><\/div>\n Ein optisches Highlight ist das 22mm breite Armband, das auf der Oberseite aus echtem Leder, auf der Unterseite aus strukturiertem Silikon besteht. <\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Armband<\/p><\/div>\n Die klassische Dornschlie\u00dfe passt zum Gesamtauftritt der Uhr und sorgt f\u00fcr einen bombenfesten Halt selbst in bewegungsreichen Situationen. So zeigt sich die TicWatch Pro nach au\u00dfen elegant, w\u00e4hrend sie sich mit ihrer Materialwahl weiterhin dem Sport verschreibt.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – R\u00fcckseite<\/p><\/div>\n Auf der R\u00fcckseite der Smartwatch befinden sich die beiden LED und der optische Sensor zur Messung der Herzfrequenz, sowie die Kontakte f\u00fcr das Lade- bzw. Datenkabel. Alles ist b\u00fcndig eingelassen und bietet Schmutz und Dreck wenig Chancen sich festzusetzen.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Ladeschale<\/p><\/div>\n Apropos Ladeschale: Diese geh\u00f6rt zu den Besseren, denn ohne gro\u00dfes Gefummel findet die TicWatch Pro ihren Sitz und bleibt dank einer zugkr\u00e4ftigen Magnethalterung auch an Ort und Stelle sitzen. <\/p>\n Nun aber Schluss mit dem Herumschleichen um das Produkt. Um einen wirklichen Eindruck zu gewinnen, muss es ans Handgelenk und benutzt werden.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Profil<\/p><\/div>\n Zun\u00e4chst mal ein Wort zur Gr\u00f6\u00dfe der TicWatch Pro: Die Smartwatch ist bei weitem nicht klein, sondern tritt optisch schon in Erscheinung. Zwar weniger auff\u00e4llig als z.B. die Misfit Vapor, aber sie ist optisch eben doch pr\u00e4sent. <\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Profil<\/p><\/div>\n Mobvoi TicWatch Pro – Profil<\/p><\/div>\n Neben den \u00c4u\u00dferlichkeiten lohnt nat\u00fcrlich auch ein Blick auf die verbaute Technik. <\/p>\n F\u00fcr die Technik-Enthusiasten steht nicht selten im Fokus, welche Technik in der Uhr verbaut ist. Bei der TicWatch Pro treibt die zwei Jahre alte Snapdragon Wear 2100 Plattform von Qualcomm die Smartwatch mit vier Kernen und bis zu 1,2 GHz an. F\u00fcr eine reaktionsschnelle Bedienung reicht das v\u00f6llig aus. Der Nachfolger Snapdragon Wear 3100 wurde dieser Tage erst angek\u00fcndigt und wird noch ein wenig auf sich warten lassen.<\/p>\n<\/li>\n Die TicWatch Pro kann auf 512 MByte Arbeitsspeicher und 4 GByte Speicher zur\u00fcckgreifen. Von den 4 GByte Speicher verleibt sich das Betriebssystem rund die H\u00e4lfte ein. Der Rest steht als Speicherplatz zur Ablage von Musik und Apps zur Verf\u00fcgung. Was erstmal nicht viel klingt ist momentan Smartwatch-Standard und reicht f\u00fcr viele Stunden musikalischer Unterhaltung aus.<\/p>\n<\/li>\n F\u00fcr die Ortsbestimmung kann die TicWatch Pro auf die Daten von<\/p>\n zur\u00fcckgreifen. Mehr kann man aktuell von einem Hersteller nicht erwarten.<\/p>\n<\/li>\n F\u00fcr die Synchronisierung zwischen Smartwatch und Smartphone \/ Tablet bietet die TicWatch Bluetooth 4.2 bzw. WLAN 802.11bgn im Frequenzbereich von 2,4 GHz an.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n Mobvoi TicWatch Pro – Duales Display<\/p><\/div>\n Das Hauptaugenmerk geh\u00f6rt mit Abstand dem innovativen Display der TicWatch Pro. Um genau zu sein, handelt es sich eben nicht um ein Display, sondern um derer zwei. Die TicWatch Pro verf\u00fcgt n\u00e4mlich \u00fcber ein FSTN- und ein AMOLED-Display. Wem FSTN nicht sagt, der wird sich schneller mit dem Begriff „Fl\u00fcssigkristallanzeige“ anfreunden k\u00f6nnen, wie man sie von den ersten Digitaluhren kennt. Klingt seltsam, weil die Technik schon so alt ist, aber im Wesentlichen ist es genau das.<\/p>\n \u00dcber dem AMOLED-Display ist das FSTN-Display aufgebracht. Guckt man sehr genau und dreht das inaktive Display gegen das Licht, kann man die Segmente des FSTN-Displays erkennen. Was da f\u00fcr Einhorn-Magie am Werk ist kann ich nicht sagen. Sagen kann ich jedoch, dass es funktioniert. Sehr gut sogar und Einbu\u00dfen hinsichtlich Qualit\u00e4t oder Helligkeit lassen sich weder bei der einen, noch bei der anderen Anzeige ausmachen.<\/p>\n Wie \u00fcblich deaktiviert die TicWatch Pro (wie nahezu jede andere Smartwatch auch) das Display, wenn dieses nicht mehr genutzt wird. Anders als bei den anderen Uhren verschwinden aber nicht alle Informationen vom Display. Bei der TicWatch Pro eilt unmittelbar das FSTN-Display zur Hilfe und zeigt Herzfrequenz, Uhrzeit, Datum, Batteriestand und die Schritte des Tages in nostalgischem Grau an. <\/p>\n Das tut sie so lange, bis das AMOLED-Display wieder aktiviert wird. Das kann durch Anheben des Armes oder durch Knopfdruck geschehen.<\/p>\n Die monochrome Darstellung des FSTN-Displays hat nicht nur stromsparenden Charakter, sondern ist in hellen Umgebungen deutlich besser zu erkennen, denn das Display arbeitet dann transflektiv. Will hei\u00dfen: Je mehr Licht einf\u00e4llt, desto kontrastreicher ist die Darstellung.<\/p>\n Den Betrieb des AMOLED-Displays nennt Mobvoi „Smart Mode“, den des FSTN-Displays „Essential Mode“. Im Smart Mode gibt Mobvoi die Akkulaufzeit mit bis zu zwei Tagen an. Durch den intelligenten Wechsel zwischen AMOLED- und FSTN-Display sollen bis zu f\u00fcnf Tagen machbar sein. Der alleinige Betrieb im Essential Mode soll Laufzeiten von bis zu 30 Tagen erm\u00f6glichen.<\/p>\n Jetzt bin ich ein schlechter Ma\u00dfstab daf\u00fcr ob die Werte eingehalten werden, denn ich bin ja st\u00e4ndig am Ausprobieren und bin bei den zwei Wochen Testzeitraum selten in die Verlegenheit gekommen, die Uhr mal „normal“ zu nutzen. Deutlich mehr als ein Tag im Smart Mode scheint mir realistisch. Die vollen zwei Tage im Smart Mode zu erreichen wird schon sportlich.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro in Ladeschale<\/p><\/div>\n Anders sieht es bei der Verwendung des Essential Mode aus. Weil hier auch noch ein paar andere Funktionen (u.a. Benachrichtigungen, Synchronisierung) deaktivert werden, scheinen die 30 Tage realistisch zu sein. Die Zeit zum Testen hatte ich jedoch nicht.<\/p>\n Ob die f\u00fcnf Tage im Wechsel von Smart- und Essential Mode machbar sind, h\u00e4ngt sehr stark von der Nutzung ab und ich will und kann mich nicht aus dem Fenster lehnen und sagen „Wenn sie so und so genutzt wird, dann landet ihr direkt dort“.<\/p>\n Was ich aber festhalten kann ist, dass der Essential Mode definitiv sinnvoll ist. Nur selten braucht es beim Blick auf die Uhr die Farbenpracht des AMOLED-Displays. H\u00e4ufig will man einfach nur die Zeit wissen und sich daf\u00fcr speziell im Sommer keine schattige Ecke suchen m\u00fcssen, um \u00fcberhaupt etwas zu erkennen. Wenn das ganze dann noch der Akkulaufzeit zutr\u00e4glich ist, dann hat die Funktion ihren Zweck doppelt erf\u00fcllt.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Inbetriebnahme<\/p><\/div>\n Nun scheint ja der Funktionsumfang einer Smartwatch zu einem guten Teil mit der Hardware, zu einem anderen Teil mit den Apps zu stehen und zu fallen. Das gilt auch f\u00fcr die TicWatch Pro. Ich habe versucht, mich aber auf die Funktionen und Apps zu beschr\u00e4nken, die Mobvoi der Smartwatch im Auslieferungszustand spendiert hat. Mag sein, dass man den einen oder anderen Mangel durch eine weitere App beheben kann, dieser dann aber eben der Dritt-App und nicht dem Produkt TicWatch Pro zuzuschreiben ist.<\/p>\n Ungebrochen interessant scheint f\u00fcr viele weiterhin die Auswahl nahezu beliebiger Watchfaces – also Ziffernbl\u00e4tter – zu sein, um der Smartwatch einen Hauch von Individualismus einzuimpfen. Da die TicWatch Pro auf Wear OS basiert, ist das eigentlich keine Besonderheit und dennoch wirbt Mobvoi auf der Verpackung mit der M\u00f6glichkeit aus 1000+ solcher Watchfaces zu w\u00e4hlen. Prinzipiell entspricht das der Wahrheit, auch wenn nur ein Bruchteil davon qualitativ hochwertig sind.<\/p>\n Umso erfreulicher ist es, dass Mobvoi bereits eine ordentliche Menge wirklich guter Watchfaces „mitliefert“. Wer hier nicht gl\u00fccklich wird, der muss sich halt durch das schiere Angebot im Play Store von Google schlagen.<\/p>\n Die TicWatch Pro w\u00fcrde hier nicht auftauchen, wenn sie nicht mindestens dem Anspruch Fitness Tracker – besser noch Sportuhr – entsprechend w\u00fcrde. Folglich verf\u00fcgt die TicWatch Pro \u00fcber Activity Tracking im Alltag, welches sich aus den Aspekten<\/p>\n zusammensetzt. Wer den Hinweis auf das Schlaftracking vermisst – den habe ich nicht vergessen, die TicWatch Pro bietet diese Funktion momentan einfach nicht an.<\/p>\n Alle Daten des Activity Tracking werden in der vorinstallierten App „Gesundheit“ aufbereitet und im Ergebnis angezeigt. Das ist in sofern erw\u00e4hnenswert, weil es daneben noch die Apps „Fitness“, „Herzfrequenz“ und „Schritt-Rangliste“ gibt, die alle unterschiedliche Aspekte der Smartwatch abbilden.<\/p>\n In der „Gesundheit“ App werden die Daten aus dem Activity Tracking im Alltag ausgewertet und zusammengefasst. In meinen Augen ist die Darstellung gut gelungen und man bekommt die Zielerreichung optisch nett pr\u00e4sentiert. <\/p>\n Beim Darstellen der einzelnen Werte zollt Mobvoi der Gr\u00f6\u00dfe des Display Tribut und muss z.B. „Entfernung“ mit „Entfern“ abk\u00fcrzen. Um bereits am Handgelenk eine erste Einsch\u00e4tzung zu erhalten, reicht die Art der Darstellung v\u00f6llig aus.<\/p>\n M\u00f6chte man einen detaillierteren Blick auf die Schrittz\u00e4hlung und die Verteilung \u00fcber den Tag werfen, wischt man auf dem Display einfach nach links. Hier gibt es neben dem Tagesziel, der aktuellen Schrittzahl und der zur\u00fcckgelegten Distanz auch einen Zahlenkranz mit 30-Minuten-Abschnitten zu sehen auf welchem ablesbar ist, zu welchen Tageszeiten am meisten Schritte abgerissen wurden.<\/p>\n Einmal weiter nach links gewischt und man gelangt zur Zielerreichung „30 aktive Minuten am Tag“. Auch hier l\u00e4sst sich die Verteilung \u00fcber die Stunden des Tages ansehen.<\/p>\n Ein letztes Mal nach links gewischt und man gelangt zur \u00dcbersicht der Stunden, in denen wenigstens 250 Schritte gez\u00e4hlt wurden. In meinem Arbeitsalltag am Schreibtisch stelle ich fest, dass das h\u00e4ufig L\u00fccken bleiben. Jetzt im Urlaub sind die 250 Schritte pro Stunde stets gef\u00fcllt.<\/p>\n Diese letzte Metrik wird \u00fcbrigens nur an den „aktiven Stunden“ des Tages erhoben und das sind genau 11 Stunden, deren Beginn auf Stundenbasis \u00fcber die App eingestellt werden kann. Will hei\u00dfen, dass man sich ein Zeitfenster von genau 11 Stunden aussuchen kann\/muss, das mit einer vollen Stunde beginnt und genau 11 Stunden sp\u00e4ter endet. Einen Tag mit nur zehn oder zw\u00f6lf Stunden einzustellen ist schlichtweg nicht m\u00f6glich.<\/p>\n Alle Werte sind ausschlie\u00dflich f\u00fcr den aktuellen Tag einsehbar. Ein Blick in die Vergangenheit ist nur \u00fcber die Smartphone App m\u00f6glich.<\/p>\n Neben dem Activity Tracking ist auch die Herzfrequenzmessung mittels des optischen Sensors an der Geh\u00e4user\u00fcckseite eine Funktion des Alltags. Wenn man denn will. In den Standardeinstellungen ist die 24\/7-Messung n\u00e4mlich deaktiviert und muss \u00fcber die App aktiviert werden. <\/p>\n Nach Aktivierung erfasst die Smartwatch die Herzfrequenz jede Minute, stellt sie aber nur f\u00fcr die voll Stunde dar. Da w\u00e4re eine genauere Darstellung w\u00fcnschenswert und weil auch die Smartphone App leider nicht mehr zu bieten hat, bleibt die Funktion auf einem grundsoliden, aber nicht herausragendem Niveau.<\/p>\n Fast interessanter als die Fitness-Funktionen im Alltag finde ich das Leistungsangebot beim Sport und auch hier bietet Mobvoi mit der „Fitness“ App einen eignen Vertreter auf der Smartwatch an. <\/p>\n Die App, die \u00fcber den unteren Knopf oder \u00fcber das Touchscreen gestartet werden kann unterst\u00fctzt folgende Sportarten:<\/p>\n Gemessen an dem, was bei richtigen Sportuhren angeboten wird, ist das nicht viel und dient eigentlich auch nur der Einschr\u00e4nkung ob GPS genutzt werden kann und welche Ziele f\u00fcr eine Aufzeichnung gesetzt werden k\u00f6nnen. Dazu gleich mehr.<\/p>\n Jedenfalls h\u00e4tten es durchaus ein paar mehr Sportarten sein d\u00fcrfen, auch wenn es am Ende nur der Dokumentation dient. So kann sich die TicWatch Pro auf den ersten Blick nicht deutlich von den sportlichen Funktionen anderer Hersteller absetzen.<\/p>\n Eine der genannten Sportarten wird durch hoch- bzw. runterwischen ausgew\u00e4hlt und durch antippen selektiert.<\/p>\n Auf dem n\u00e4chsten Screen kann das Ziel f\u00fcr diese Aufzeichnung ausgew\u00e4hlt werden und es obliegt euch zwischen<\/p>\n zu w\u00e4hlen.<\/p>\n Ein Tipp auf den wei\u00dfen Pfeil und schon geht die Aufzeichnung los. Ein 3-sek\u00fcndiger Countdown z\u00e4hlt den Start herunter.<\/p>\n Die Anzeige der Werte w\u00e4hrend der Aufzeichnung verteilt sich auf drei Datenseiten und umfasst<\/p>\n Die Anzeige der Werte ist fix und l\u00e4sst sich weder im Umfang, noch in der Verteilung auf die Datenseiten \u00e4ndern. Hier zeigt sich eben, dass die TicWatch Pro keine dedizierte Sportuhr ist. Dennoch hat Mobvoi an die Sportler gedacht und die Anzeigen auf dem FSTN-Display w\u00e4hrend einer Aufzeichnung um<\/p>\n erg\u00e4nzt. Vorteilhaft ist die Darstellung auf dem FSTN-Display gerade deshalb, weil es vom Umgebungslicht profitiert. Dabei gilt, je mehr Licht zur Verf\u00fcgung steht, desto besser sind die Daten auf dem Display zu erkennen. Zwar kann auch das AMOLED-Display mit hoher Helligkeit \u00fcberzeugen, im direkten Sonnenlicht zieht es gegen\u00fcber dem FSTN-Display jedoch immer den K\u00fcrzeren.<\/p>\n Mobvoi TicWatch Pro – Informationen beim Sport<\/p><\/div>\n Zuverl\u00e4ssig funktionierte die Auto-Pause-Funktion, welche die Aufzeichnung pausiert wenn die Uhr keine Bewegung mehr registriert (weil man z.B. an einer roten Ampel steht). Hier wiederum demonstriert Mobvoi, dass manche Belange der Sportler eben doch am Herzen des Herstellers liegen.<\/p>\n Nach Abschluss einer sportlichen Aktivit\u00e4t bzw. derer Aufzeichnung kann man sich auf der Uhr eine kleine Zusammenfassung (auch vergangener Aufzeichnungen) anschauen. Bei der n\u00e4chsten Synchronisierung wandern die Daten dann auch auf das Smartphone. Und hat die TicWatch Pro bisher nicht richtig zeigen k\u00f6nnen\/wollen, dass sie f\u00fcr den Sport doch eine Menge bereith\u00e4lt, holt das die App nach.<\/p>\n Die App stellt alle Daten zur Aufzeichnung \u00fcbersichtlich zusammen. Bevor ich mir hier den Mund fusselig rede, werft einfach einen Blick auf die Bilder.<\/p>\n Sogar Herzfrequenzzonen kennt die TicWatch Pro. Leider kann man diese zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht \u00e4ndern, so dass die Ergebnisse nicht immer passgenau sind.<\/p>\n Richtig \u00fcberrascht haben mich die Auswertungen zur Schrittfrequenz und -l\u00e4nge. Weniger die Ergebnisse an sich, sondern vielmehr dass die TicWatch Pro diese Daten erhebt. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Daumen hoch!<\/p>\n Beim Thema Sport hat mich die TicWatch Pro wirklich \u00fcberrascht. Wahrscheinlich sind die Erinnerungen an die sportlichen Funktionen der Misfit Vapor noch pr\u00e4sent. Die TicWatch Pro bietet mehr, viel mehr. Am Ende fehlen auch ihr ein paar Dinge, die sie sich hinter den dedizierten Sportuhren einreihen l\u00e4sst. Leider bietet Mobvoi aktuell ein ziemlich geschlossenes \u00d6kosystem an, was die aufgezeichneten Sportwerte angeht. Ein Export des Streckenverlaufs oder des Herzfrequenzsverlaufs ist nicht m\u00f6glich, so dass auch die sonst \u00fcblichen Vergleiche mit Brustgurt und anderen optischen HF-Sensoren fehlt.<\/p>\n Wie immer erg\u00e4nzt eine App f\u00fcr Smartphone oder Tablet das St\u00fcck Hardware. Das ist bei der TicWatch Pro nicht anders. Die Mobvoi App gibt es kostenfrei f\u00fcr Android und iOS im Play Store \/ App Store. Da ich kein iPhone-Nutzer bin, beschr\u00e4nkt sich der Testbericht hier auf die Verwendung mit Android und da f\u00e4ngt bereits eine Besonderheit an. Keine, die der TicWatch Pro eigen ist, sondern alle Wear OS Smartwatches betrifft: Die Einrichung und Kopplung geschieht zun\u00e4chst \u00fcber die Wear OS App, die von Google kommt und in keinem Zusammenhang mit dem Hersteller der Smartwatch steht.<\/p>\n Die Installation ist allerdings ganz fix erledigt. Einfach Wear OS installieren, die Uhr mit dem Smartphone via Bluetooth Smart koppeln, das Google-Konto auf die Smartwatch \u00fcbertragen und ein paar Berechtigungen erteilen. Das klingt mehr, als man am Ende wirklich machen muss, denn Google nimmt einem schon viel Arbeit ab.<\/p>\n So finden sich nach der Installation z.B. auch die WLAN-Daten bereits auf der Smartwatch, so dass lange und komplizierte WLAN-Schl\u00fcssel nicht am Handgelenk eingetragen werden m\u00fcssen.<\/p>\n \u00c4hnlich schnell und unkompliziert geht es bei der Installation der Mobvoi App – meistens jedenfalls.<\/p>\n F\u00fcr die Installation braucht es wie \u00fcblich ein Nutzerkonto beim Hersteller, unter welchem die Daten in der Cloud abgelegt werden. Bei Mobvoi braucht es daf\u00fcr nur eine E-Mail-Adresse, an die zur Best\u00e4tigung ein Registrierungscode geschickt wird. Und hier mag es f\u00fcr den ein oder anderen hektisch werden. Movboi erwartet die Eingabe des zugesandten Code innerhalb von 70 Sekunden. Wer in seinem Postfach ein Greylisting aktiviert hat, dass die Annahme von neuen Absendern verz\u00f6gert, der wird eine zweite Runde drehen m\u00fcssen.<\/p>\n Da es die wenigsten Nutzer von Freemail-Anbietern betrifft, sei es nur am Rande erw\u00e4hnt. Angaben zur Person werden zun\u00e4chst nicht ben\u00f6tigt, k\u00f6nnen aber sp\u00e4ter \u00fcber die App aber nachgetragen werden.<\/p>\n Nach erfolgter Installation und Einrichtung des Nutzerkontos landet man auf der – \u00e4hhmmm – Startseite der App. Anders kann ich es gar nicht beschreiben, denn offenbar vereint die Mobvoi App unterschiedliche Produkte und Produktgruppen unter einem App-Dach, so dass man zun\u00e4chst das Ger\u00e4t anw\u00e4hlen muss, um dann zum „Gesundheitscenter“ zu gelangen. Und in meinen Augen wird es da erst richtig interessant f\u00fcr Nutzer der TicWatch Pro.<\/p>\n Das Dashboard des „Gesundheitszentrums“ bietet dann auch alle wichtigen Informationen auf einen Blick. <\/p>\n<\/a><\/p>\n
Unboxing und Lieferumfang<\/h2>\n
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Erster Eindruck<\/h2>\n
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TicWatch Pro im Details<\/h2>\n
Technik – Ein Blick auf die inneren Werte<\/h3>\n
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Duales Display<\/h3>\n
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Smart Mode vs. Essential Mode<\/h3>\n
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Funktionsumfang<\/h2>\n
Watchfaces – Tausendfache Individualit\u00e4t<\/h3>\n
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Benachrichtigungen<\/h3>\n
Activity Tracking<\/h3>\n
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Tageszusammenfassung<\/h4>\n
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Schrittz\u00e4hlung<\/h4>\n
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Aktivminuten<\/h4>\n
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Aktive Stunden<\/h4>\n
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Herzfrequenzmessung<\/h3>\n
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TicWatch Pro beim Sport<\/h3>\n
Sportarten<\/h4>\n
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Datenseiten \/ Datenfelder<\/h4>\n
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Schrittfrequenz und Schrittl\u00e4nge<\/h4>\n
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Sportliches Fazit<\/h4>\n
Mobvoi App<\/h2>\n
Installation Wear OS<\/h3>\n
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Installation Mobvoi App<\/h3>\n
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Dashboard<\/h3>\n
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